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Die Pappmäuse Onlineshop

Seit Ende April kann ich stolz verkünden: Die Pappmäuse hat jetzt einen eigenen Onlineshop. Nehmt diesen Katalog und informiert euch, welche Produkte bei mir zu haben sind. Bestellt online und reserviert euch Produkte. Abholen könnt ihr später und im Laden bezahlen natürlich auch. Wer lieber online bezahlen möchte, kein Problem.

Erste Produkte sind online. Einige Produktfotos haben wir gemacht und Produkte beschrieben. Hierbei merkte ich, wie unterschiedlich sich ein Verkauf im Laden zum Onlineshop darstellt. Im Laden kann ich zu jedem Produkt was sagen wenn gewünscht und auch gleich Alternativen aufzeigen. Online muss das die Software tun. Und dafür muss ich der Software sagen, was zusammen gehört.

Wenn ich von wir spreche, meine ich mich, Sigrun Toben, und Adrian Wackernah. Adrian kümmert sich eh um meine Homepage und bringt das nötige Wissen mit, um einen Onlineshop aufzubauen. Adrian hat zur Zeit ein Angebot für den Aufbau von Onlineshops laufen. Ein Blick auf das Angebot für Händler aus Bremerhaven und umzu lohnt in jedem Fall. Mehr zu Adrians Angebot findet ihr unter Webdesign – Homepage – Onlineshop.

Welche Hürden wir überwinden mussten bis der Die Pappmäuse Onlineshop soweit war, beschreiben wir in den nachfolgenden Abschnitten. Wer sich dafür interessiert mag weiterlesen. Ansonsten happy shopping.

Die Pappmäuse Onlineshop installieren

Die Pappmäuse Onlineshop installieren war in weniger als zehn Minuten erledigt. Dank WordPress ist das passende Plugin WooCommerce für den Onlineshop sehr schnell und einfach installiert.

10 Minuten

Die Pappmäuse Onlineshop konfigurieren

Die Pappmäuse Onlineshop konfigurieren mit den deutschen Vorgaben ist eigentlich auch schnell getan. Zuerst das kostenlose Plugin Germanized for WooCommerce installieren und aktivieren. Ein Assistent hilft bei der Anlage wichtiger Grundeinstellungen und rechtlich relevanter Seiten. Schließlich sind deutsche Regeln zu beachten wie etwa korrekte Preisauszeichnungen. Was etwas länger dauert sind die entsprechenden Feineinstellungen und natürlich die rechtlichen Texte.

Dann müssen Versand- und Bezahlmöglichkeiten eingerichtet werden. Bei uns sind Abholung und Versand mit DHL möglich. Bezahlen geht über den Dienst Stripe, weil der das Bezahlen mit Karte ermöglicht. Weiterhin wird später das Bezahlen mit Paypal, Sofortüberweisung, Giropay und weiteren Diensten möglich sein. Bezahlen im Geschäft bei Abholung ist selbstverständlich auch wählbar.

2 Stunden

Die Pappmäuse Onlineshop Produkte einpflegen

Die Pappmäuse Onlineshop Produkte einpflegen entwickelt sich zu einer langen Geschichte. In Erfolgsgeschichten – und davon gibt es viele – wird das immer als Nebensache abgetan. Es soll bei einigen Menschen sogar schon mal Glücksgefühle ausgelöst haben. Ich kann mich dem nicht anschließen, denn wenn man ein Geschäft hat und Waren verkauft, dann ist da oftmals ein riesiger Warenbestand. Und der muss erstmal online optimiert in den Onlineshop hineinkommen.

Wir probierten zuerst aus der lokalen Kassensoftware, worin ja schon alle Produkte einmal eingefügt waren, eine Warenkategorie zu exportieren und in den Onlineshop zu importieren. Im Prinzip einfach, im Details aber oft mit Hürden verbunden.

Ich schaute mit die Exportdatei im Format .csv vorab in einer Tabellenkalkulation an und fand einige Ungereimtheiten. Die mussten zuerst korrigiert werden, bevor es ans Importieren gehen konnte. Ca. 450 Produkte waren in der Datei (nur eine Warengruppe).

CSV heißt „Comma Separated Values“. Das meint, Inhalte verschiedener Felder einer Datenbank sind in der Textdatei durch Kommas abgetrennt. Das Komma bestimmt, welche Werte in das Feld Titel gehören und welche den Preis bestimmen. Für einen einfachen Import reichen meist Produkttitel, Produktbeschreibung und Produktpreis aus.

In meiner CSV-Datei waren noch viel mehr Felder drin, die die Kassensoftware intern benötigt, für den Onlineshop aber keine Relevanz darstellten. Die galt es in der CSV-Datei zu löschen.

Wenn das Komma also Felder von einander trennt, dann darf innerhalb eines Feldes also kein Komma sein. Alle Preise waren mit Komma als Dezimalstelle dargestellt. Und auch innerhalb einiger Produkttitel waren Komma zu finden. Auch die galt es zu ersetzen. WooCommerce importiert übrigens Preise mit einem Punkt als Dezimalwert ohne Probleme (im amerikanischen ist der Punkt ja eh der Dezimaltrenner). Und weil meine Kassensoftware im Laden alle Produktpreise netto verlangt, musste ich noch eine neue Spalte anlegen und darin mit einer Formel die Preise inkl. Mehrwertsteuer berechnen lassen.

Immer und immer wieder gingen wir durch die Flut an Produkten in der CSV-Datei und korrigierten. Dann waren wir fertig, die CSV-Datei aus der Tabellenkalkulation wieder als CSV-Datei exportiert. Nun importierte ich die Datei in den Onlineshop. Nach einigen Sekunden waren alle Produkte drin. Das ging schnell.

4 Stunden

Die Pappmäuse Onlineshop Produktbilder

Die Pappmäuse Onlineshop Produktbilder – woher nehmen und nicht stehlen? Ich fragte meine Großhändler an, ob ich denn wohl deren Produktbilder von Produkten, die ich bei ihnen gekauft hatte, in meinen Onlineshop übernehmen darf. Ein Händler antworte sofort und sandte mir eine Freigabe per E-Mail. Ein anderer schickte mir ein sechsseitiges Vertragswerk zur Unterschrift per Post. Das musste ich unterschrieben per Post zurücksenden. Später sollte ich eine Produktliste und Bilder online zugestellt bekommen.

Im Falle von Großhändler 1 durfte ich mir die Bilder aus dessen Onlineshop herunterladen und in meinen Shop einfügen. Das war nicht einfach, denn meine Produktbeschreibungen hatte ich mir selbst ausgedacht und die stimmten nicht mit den im Onlineshop vom Großhändler überein. Das war ein aufwändiges Suchen. Hatte ich dann mal ein Bild gefunden, so galt es die Produktdetailseite aufzumachen, dort auf das Produktbild zu klicken damit es in voller Größe angezeigt wird und dann das Bild per Rechtsklick auf meinem Computer zu speichern. Von hier aus konnte ich es dann in meinen Onlineshop hochladen.

Bei Großhändler 2 bekam ich per E-Mail eine CSV-Datei, die, in einer Tabellenkalkulation geöffnet, fast 53tausend Zeilen umfasste. Hierin musste ich die Produkte finden, die ich in meinem Angebot habe. Kaum zu bewältigen.

Dazu gab es per Dropbox Zugang zu dem Bilderarchiv. Zuerst war ich angetan von der Fülle der Daten. Doch die Bilder waren anders benannt als die Produkte. In der CSV-Datei musste ich zuerst das Produkt finden. In der Zeile galt es die Spalte mit Bildnamen zu kopieren um dann im Dropboxarchiv das Bild mit Bildnamen zu finden. Ach war das kompliziert. Und dann waren die Produktfotos noch nicht mal von hoher Qualität.

Beide Varianten kamen nicht in Frage weil zu kompliziert.

Und nun?

Wir machen unsere Produktbilder selbst. Adrian besorgte mir ein iPad, einen Hohlkehlenhintergrund und eine Leuchte, damit die Produkte immer gleich ausgeleuchtet sind beim fotografieren. Mit dem iPad fotografiere ich meine Produke. Der große Bildschirm hilft ungemein. Anschließend wird jedes Bild optimiert in Helligkeit, Farbigkeit und ich lege den Ausschnitt fest. Gleichzeitig ist das iPad mein Bildarchiv.

Fertige Produktbilder lade ich vom iPad per WLAN hoch in den Onlineshop, fülle alle Felder für ein Produkt aus und veröffentliche das Produkt. Jetzt sehen Besucher das Produkt und können es bestellen.

Immer, wenn zwischendurch mal etwas Zeit ist, nehme ich mir ein Produkt vor und fotografiere es. Manchmal komme ich auch außerhalb der Öffnungszeiten ins Geschäft. Dann habe ich einfach mehr Ruhe und schaffe auch mehr. Geduld, immerhin sind es einige tausend Produkte, die fotografiert werden wollen.

Adrian hilft mir öfters, indem er besonders kleine Produkte mit in sein Fotostudio nimmt und dort fotografiert.